Nach einiger Zeit des nächtlichen Still- fress- massakers wurde es allerhöchste Zeit mich wieder der gesunden Ernährung zuzuwenden, ist ja nicht so als wäre in meinem Haus nicht genug davon zu finden.

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Zwischen einer riesigen Auswahl an diversen Trockenfrüchten (wozu brauche ich eigentlich 10 verschiedene Sorten?), den verschiedensten Körnern und sämtliche Mehlvariatonen und Gemüse.

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Zu mehr als genug verschiedene Süssungsmitteln und Smoothiezusätzen sowie Nahrungsergänzungsmitteln und leckeren Nüssen.

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Bis hin zu Getreide und Hülsenfrüchten. viel zu vielen Müslisorten, Obst, Brot und überall diese Tupperdosen. Meine Tochter meinte neulich: „Menschen die dazu neigen ihre Schränke mit Plastikdosen voll zu stellen leiden an TUPPERkolose.“ 😉

Alles cleane Lebensmittel aber viel zu viel!!!

Um das Minimalismusprojekt im ganzen Haus durchzuziehen widme ich mich jetzt dem „Reste“ Kochen, ich werde in den nächsten, spätestens 30 Tagen meine ganzen Vorräte aufbrauchen, um dann wirklich nur noch die Lebenmittel zu kaufen, die ich tätsächlich benutzte.

In meinem Kühlschrank konnte der Mimimalismus schon die Oberhand gewinnen. Er litt an Überfüllung und Verstopfung von Lebenmitteln deren Inhaltsstoffauflistung länger war als das jeweilige Lebensmittel selbst. Einige der Wörter konnte ich nicht mal aussprechen und schob sie mir dennoch in den Mund. Wie schockierend.

In der Bibel sagt Paulus zu den Korinthern (1. Korinther 6,19), das unsere Körper die Tempel des Heiligen Geistes sind.

Also schluss mit den bösen, giftigen und mega schlechten, kalorienhaltigen Lebensmitteln. Ich habe meine Familie gebeten mit mir gemeinsam 7 Tage absolut clean zu essen.

Die Basis für das von uns praktizierte Cleaneating-projekt ist das Buch Clean Eating von Dörte und Jesko Wilke

Allerdings habe ich den Zeitplan von den 21 angegeben Tagen auf unsere individuellen persönlichen Bedürfnissen angepasst. Wir werden auch weiterhin Weidemilch in den Kaffee gießen aber ich kaufe zum Beispiel keine verarbeiteten Lebenmittel mehr. Und mein Wocheneinkauf betrug grade mal 1/4 von dem was ich normalerweise ausgebe.

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Der kommende Monat wird wohl aufgrund meiner vielen vorräte ein äußert günstiger Monat, was mir absolut zu gute kommt, da unser Dänemark Urlaub vor der Tür steht.

Dank des Thermomixers mit dem Cook-key und auch diversen Onlineplattformen ist das suchen und kochen von Rezepten mit meinen Lebensmitteln überhaupt nicht mühselig oder anstrengend. Die ersten beiden Abendessen (wir essen immer abends als Familie gemeinsam warmes Essen), waren total lecker, mein Mann der „Fleisch als sein Gemüse bezeichnet“, war auch sehr angetan und machte mir komplimente über meine Kochkünste. Sonst habe ich für ihn immer Fleisch extra zubereitet oder eben die ober gesunden Sachen für mich allein gekocht und wenn er versehentlich doch mal „mein“ Essen mitverspeisen musste, sprach sein Gesicht Bände :(.

Ich bin total gespannt und werde euch in 30 Tagen ein Feedback-blog verfassen. Ich bin total gespannt auf die Veränderungen sowohl optisch in meiner Küche als auch körperlich bei meiner Familie.

Ich hoffe dieser Betrag kann euch inspirieren euch neue Gedanken über Lebensmittelkonsum zu machen, die Herkunft eurer Lebensmittel zu hinterfragen, ich meine; müssen wir im Winter Erdberren aus Spanien und was weis ich woher essen, mit langen Fahrtwegen, übersät von krebserregenden Pestiziden? Oder brauchen wir Äpfel aus Neuseeland, wo Deutschland doch hervorrangende Apfelplantgen hat? Oder Tomaten auch Chilie? Ich habe dieses Jahr das erste mal Tomaten selber angepflanzt, mit vielen Anfängerfehlern (meine Ernte war klein) aber ich freue mich so auf nächstes Jahr auf viele viele Tomaten, denn dieses mal werde ich sie richtig anpflanzen. Es geht nichts über selbst gemacht!

Herzlichst Jessica