angst

Angst – Wie therapiert man Angst?

„Es gibt 1000 und aber 1000 verschiedene Ängste, und für jede Angst mindestens 1 Pille!“

Als Christ haben wir eine Standartprozerdere für Angst – wir beten und bitten Gott sie uns zu nehmen. Gott kann das natürlich tun, wenn er möchte, ABER Angst kann uns als Alarmsystem dienen – darüber vielleicht in einem anderen Blog mehr.

Doch ich habe darüber hinaus auch erlebt, das der Weg der Angstheilung, ein unglaublich großer Gewinn ist und es tatsächlich auch Spaß macht, den Teufel somit zu entmächtigen!

Wir kennen das alle – gewinnen macht Spaß!

Als Mutter, Beraterin und Lifecoach begegne ich Angst in irgendeiner Form ständig.

Die Angst über dich ich heute schreiben möchte, ist die Angst vor Neuem.

Ich finde das ist einer der mächtigsten Ängste, da sie uns total limitiert!

Diese Form der Angst tritt vor allem bei „Eigenständigen“ und „Beständigen“ Menschen1 auf.

Aber wie entsteht diese Angst vor Neuem?

Einer der Gründe könnte sein, das die Verknüpfung im Gehirn mit neuen Ereignissen, emotional negativ programmiert ist.

Zum Beispiel, durch immer wiederkehrendes scheitern an bestimmten Herausforderungen!

Egal ob in der Schule, auf der Arbeit, im Privaten oder Beziehungen.

Neues begegnetet uns immer wieder und zwar täglich, was machen wir aber wenn die Angst uns zwingt zu reagieren.

Reagieren mit Ablehnung, weg rennen, Resignation, sogar Aggression nach innen oder außen?

Alles negativ geachtete Symptome für den eigentlich gesunden Selbstschutz!

Aber was tun, wenn man damit nicht vom Psychodoc die vermeintlich „richtige“ Pille haben will.

Weil man ja eigentlich gar nicht richtig Krank ist, auch wenn man Angst schon als eine infiziöse Krankheit sehen kann, deren Verbreitung ohne etwas gegen die Angst zu unternehmen, nicht aufzuhalten ist!

Wenn Angst aber chronisch geworden ist, weil die Herausforderungen die sie auslöst, sich nicht ändern, und die „richtige“ Pille, wie bei chronischen Krankheiten, nur die Symptome dämmt, aber nicht den Ursprung heilt, ist es dann nicht sinnig nach neuen Heilungswegen ausschau zu halten?

Den betroffenen Menschen ganzheitlich zu betrachten, seine Vergangenheit, was hat den Charakter geprägt und wie der Mensch aktuell lebt – und dann aufgrund all diesem kostbaren, heilungs- inbegriffenen Wissen, für diesen Menschen den einzig richtig passenden Heilungsplan zu verfolgen!

Zum Beispiel diese negativ Verknüpfung, „Angst vor Neuem“ zu nehmen, und Neues NUR positiv zu belegen!

Ist es dann auch wichtig diesen Menschen aus seinem starren Umfeld zu befreien, die negativ resultierenden Herausforderungen einzudämmen um Raum für das Neue positive zu schaffen?!

Ich denke schon… manchmal bedeutet Heilung ganz unkonventionelle Wege zu gehen! Manchmal wird es am Anfang des Heilungsprozesses erst schlimmer.

Aber die Kraft der Heilung liegt in uns, Gott hat sie in uns gelegt, durch Jesus!

Oder anders gesagt, positive Gedanken, bringen positive Worte hervor, und positive Worte haben schöpferische Kraft!

Heute hörte ich folgende Wort Komposition:“ Selbsterfüllende Prophezeiungen“. Und musste sofort an das Buch „The Secret“ denken und an alle Kommentare die ich jemals darüber in verschiedenen Vorträgen dazu gehört hatte. (An dieser Stelle mein Fazit zu diesem Buch: NICHT EMPFEHLENSWERT)

– Ich muss dazu sagen das ich mit einer sehr esoterisch orientierter Mutter aufgewachsen bin. Und ich deshalb mit vielen dieser Dinge sehr gut kenne und ich mich selber fast ein Jahrzehnt in diesem Millieu bewegt habe.

Witzig, wie doch alle Menschen genau das Glauben, das Worte Macht haben. Das ist sogar wissenschaftlich Belegt und in der Pädagogik und Psychologie weit verbreitet, sogar Allgemeinmediziner empfehlen das Aussprechen positiver Sachen über sich selbst, modern nennt man das Mindset /Glaubenssätze.

Denn, genau das selbe steht in der Bibel :“Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott…und Gott sprach…und es wurde…! (1. Mose 1 – 31 frei übersetzt).

Zurück zu der Eingangsfrage, wie therapiert man also Angst?

Angst überwindet man indem man, die vorhergegangenen negativ programmierten Verknüpfungen durch Neues ersetzt!

Indem man sich im Vorfeld, Gedanken macht was für einen selber, positiv besetzt ist oder den Interessen entsprechend positive Neugierde erweckt, und sich dann daran traut.

Das Ergebnis wird bestimmt positiv sein.

Je nachdem wie viel negativ programmierte Verknüpfungen man erfahren hat, dauert dieser Prozess, aber er ist den Anfang und jeden weiteren Schritt wert.

Ich spreche heute etwas gutes über dich als Leser/in aus:“Du bist einzigartig und absolut gewollt“ (Psalm 139,13-16)

Be blessed

Jessica

1Typologie nach Reinhold Ruthe