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Was bist du dir wert?

Stell dir mal vor, du würdest das Leben führen, das du dir wünschst!

Deine Beziehungen gelingen dir. Deine Ehe hat endlich das Niveau, das du dir erträumst. Deine Kinder sind folgsam und deine Nerven strapazierfähig. Dein Haushalt ist gepflegt und in der Gemeinde kannst du endlich das Amt ausführen, für das nur du berufen bist. Beruflich bist du erfolgreich und das Beste zum Schluss: Du hast auch noch Zeit für dich, für dein Hobby und für all das, was du so gerne machst!

Klingt schwer zu erreichen? Nach einem weit entfernten Ziel? Oder sogar unmöglich?

Die Frau in Sprüche 31 lehrt uns genau das. Sie ist ein Vorbild in genau diesen Punkten. In theologischen Kreisen gilt sie als „ideale Frau“, als „erdachtes Vorbild“.

Storytime:

Als ich zum Glauben kam, war ich ein grundlegend zerstörter Mensch. Ich lebte völlig verdrehte Ideale. Mein Selbstwert war abhängig von den Reaktionen von meinem „Außen“ (meinem Umfeld). Meine Gedanken waren durchweg destruktiv. Meine Gesundheit war absolut überstrapaziert, meine Vorstellung von Moral total verkehrt, mein Bild über Männer und Ehe völlig absurd und meine Idee vom Frausein mehr als zerstörerisch. Kurz um, der Teufel hatte mich absolut in seiner Gewalt und war mit Freuden dabei, mein Leben zu zerstören – auf eine perfide und dramatische Weise. Gott sei Dank bin ich absolut erneuert!

Eine der ersten „Geschichten“, die ich in der Bibel lass, war Sprüche 31 und ich war am Boden zerstört. „Wenn das Gottes Idee von einer Frau ist, werde ich das niemals schaffen ihm zu gefallen.“ Und schnell reagierte mein Minderwertigkeitsgefühl mit Neid und Zorn. Ich wurde richtig wütend auf diese Frau. „Was bildet die sich ein, den Maßstab so hoch zu setzten! So ein blöde Kuh!“

Kommen dir diese Gedanken zu der Frau aus Sprüche 31 bekannt vor?

Heute liebe ich das Kapitel über die tugendhafte Frau. Eine andere Übersetzung nennt sie tüchtige Frau!

Sie ist mein Vorbild in allen Bereichen. Und wisst ihr was? Heute bin ich wie sie. Ich sage das nicht, um mich zu erheben und anderen das Gefühl zu geben, ich sei besser, weil ich es geschafft habe. Nein, ich sage das, weil jede Frau das schaffen kann, ganz individuell auf ihre persönliche Art und Weise.

Ich sage dir, es ist möglich! Es ist möglich in allen Bereichen deines Lebens siegreich zu sein. Es ist sogar gar nicht so schwer.

Als erstes musst du dir klar werden, was du von deinem Leben willst. Und dann schauen, ob das mit der Bibel abgleichbar ist. Die Bibel spricht über funktionierende Beziehungen, ja sogar über Heilung in zerstörten Beziehungen – wie bei der Frau mit dem nicht aufhörenden Blutfluss (Matthäus 9,18-22; Markus 5,25-34; Lukas 8,43-48).

Sie war unrein aufgrund ihres Blutflusses und wurde aussätzig behandelt. Wie oft fühlen wir uns aussätzig aufgrund unseres „emotionalen – Blutflusses“ und dem Unverständnis unseres Umfeldes?

Und Jesus heilt sie, er nennt sie „meine Tochter“, ein Indiz für eine väterliche Beziehung. Dies könnte der Ursprung ihres Leidens gewesen sein. Tatsächlich ist es möglich, dass Mädchen und Frauen, die sich in ihrer geschlechtlichen Identität von ihrem Vater abgelehnt fühlen, an Erkrankungen leiden, die ihre weiblichen Geschlechtsorgane betreffen. Auch Störungen oder sogar der Verlust der sexuellen Identität kann darauf basieren. (Natürlich hat nicht jede dieser Erkrankungen ihren Ursprung in einer destruktiven Vater-Tochter-Beziehung.)

Eine Ehe auf ein christliches Niveau zu bringen, ist nicht immer einfach. Aber hat man sich auf den Weg gemacht, seine falschen Vorstellungen zu überarbeiten und nimmt sich zu Herzen und zum Vorbild, was die Bibel in Epheserbrief 5,21-33 über eine gelingende Ehe sagt, geschehen wahrhaftig Wunder.

Storytime:

Ich kann das bezeugen: Mein Mann und ich haben als Nicht-Christen geheiratet. Wir lernten uns kennen, nach drei Monaten machte er mir einen Heiratsantrag, drei Monate später heirateten wir, drei Monate später reichte ich die Scheidung ein …

Am Tag unserer Scheidung, 1 Jahr später also, sah ich meinen Mann an (ich begriff gar nicht, dass ich mich grade scheiden ließ) und dachte: Den hat Gott aber gut ausgesucht.

(Ich hatte mich in dem Trennungsjahr bekehrt!)

Direkt neben dem Gericht war ein Bäcker. Nach dem Scheidungstermin lud ich meinen „Ex-Mann“ auf einen Kaffee ein.

Mein „Ex-Mann“ sah mich wirklich merkwürdig an aber willigte ein. Während wir dann stundenlang beim Bäcker saßen und uns über die Entwicklungen unseres Lebens austauschten, dachte ich die ganze Zeit: Wenn wir jetzt in unsere Autos steigen, sehen wir uns nie wieder. Also redete ich einfach weiter und weiter. Als wir uns dann trennten und jeder wieder seines Weges ging, setzte ich mich in mein Auto und fing bitterlich an zu weinen. Meine Ehe war zu Ende. Ich hatte mein Leben mal wieder gründlich vermasselt. Nun war es so, dass er eine neue Freundin hatte und ich auch einen Freund. Ich wollte seine Beziehung nicht zerstören und so habe ich mit mir selber abgemacht, mich zurückzuhalten. Ich rief meinen Freund an. Er fragte, warum ich weinte und ob ich mich habe scheiden lassen. Ich erwiderte, dass ich jetzt geschieden sei, aber dass ich ihn verlassen muss. Er fragte, ob es wegen meinem Mann sei. Ich sagte nein, sondern weil ich jetzt weiß, dass ER (mein Freund) nie mein Mann werden wird.

Ich betete zu Gott und versprach ihm, dass ich alles tun werde für diese Ehe. Und dass er, wenn er will, dass wir wieder zueinander finden, einen Weg wählen möchte, der es mir ganz klar zeigt …!

Wir müssen aufpassen was wir beten. Gott könnte unsere Gebete erhören. 😉

… an dieser Stelle spare ich einen großen Teil der Geschichte aus. Das Ende ist, dass mein Mann und ich nochmal geheiratet haben. Mein Mann hat sich kurz vor unserer Hochzeit bekehrt – denn ich betet zu Gott und erklärte, dass ich keinen Heiden heiraten will. Und Gott sprach durch meinen Pastor zu mir, dass ich meinen Mann heiraten müsse, wenn ich mit ihm unter einem Dach in „heiliger Lebensführung“ zusammen sein möchte.

Auf jeden Gehorsamsschritt folgt ein Segen!

Nachdem ich meine seelsorgerliche Ausbildung abgeschlossen hatte und verstand, wer ich war, konnte ich alle meine falschen Vorstellungen von Ehe mit Gottes Vorstellungen von Ehe neu belegen. Heute ist mein Mann mein bester Freund, mein Liebhaber, mein Halt und auch wenn wir beide eher die sachlichen Typen sind, liebe ich ihn von ganzem Herzen.

Unsere Kinder sind viel ausgeglichener, seit unsere Ehe diese „Geben-Mentalität“ erreicht hat. Und da mein Mann und ich jetzt über alles miteinander reden, auch über Erziehung (das war früher nur mein Bereich) und ich ihm die Auswirkungen unseres Handelns für unsere Kinder aufzeigen konnte, kann er jetzt alles selber anwenden und wir haben viel mehr Frieden und Harmonie in unserer Familie.

Ich bin auch viel zufriedener seit ich weiß, wer ich bin, wie Gott mich geschaffen hat, wie meine verschieden Charakterstrukturen miteinander agieren. Ich habe Frieden mit meinen Schwächen geschlossen und lebe jetzt Stärken- und Ressourcen-orientiert. Und wenn der Teufel mich mal piekst, weil ich etwas nicht kann, ist das nunmehr kein Problem. Denn ich lebe in einer Gemeinde und habe ein großes soziales Netzwerk. Dann suche ich mir jemanden, der mir weiterhelfen kann. Und den Perfektionismus, der mir meinen „Haushaltsalltag“ schwer gemacht hat, konnte ich auch über Bord werfen.

Und weil ich endlich Ordnung in mir habe und gelernt habe, immer klar bei mir zu sein – nicht mehr etwas zu tun, nur weil mich jemand bittet oder um ein tolles Selbstwertgefühl zu bekommen – konnte ich endlich erkennen, was meine Berufung ist. Und ich konnte meine Zeit, meine Passion und meine Liebe darein investieren.

Ich liebe es, Frauen auf dem Weg in ihr siegreiches Leben zu helfen, ihnen zu zeigen, wie sie endlich sie selber werden und sie das Leben führen können, für das Jesus Christus gestorben ist!

So habe ich meine Berufung zu meinem Beruf gemacht und bin nun Lifecoach für Frauen.

Und da ich mich und meinen Energielevel so gut kenne und meine Ressourcen gut einteilen kann, weiß ich jetzt auch, wann ich Zeit für mich brauche. Um meine „Akkus“ immer etwas aufzuladen, mache ich täglich eine halbe Stunde Workout. Und danach mache ich mir das für mich leckerste Frühstück. Das ist meine Zeit für mich jeden Tag.

Ich komme in kein Energietief mehr, das mich zu einem Menschen werden lässt, der überreizt, überfordert und unausstehlich ist.

Gott ist gut oder?!

Be blessed

Jessica

Wenn du den Startschuss für das Leben, dass DU führen möchtest setzten willst, lade ich dich herzlich ein an meinem Seminar „DU bist einmalig, sei die Frau die DU bist“ teilzunehmen. Infos bekommst Du hier.