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Wen der Teufel nicht bremsen kann, den treibt er an!

Ich bin ein Mensch der zwischen Leistungs- und Lustprinzip hin und her schwankt. Das passt auch total zu meiner Persönlichkeitsstruktur. Ein Großteil meiner Persönlichkeitsstruktur besteht aus dem sogenannten Freiheitstypen. Ich will nicht festgelegt sein in meinem Leben, mich weiter entwickeln offen für Neues bleiben und bin deshalb absolut vielseitig.

Was ein Segen aber auch ein Fluch sein kann.

Ich befand mich in meinem Leben in der Phase auf der Suche zu meinem Selbstwert.

Wer meinen Blog kennt, weiß das ich damit wirklich hart zu kämpfen hatte!

Bis heute glaube ich „nie genug zu sein“, aber ich benutzte diesen Glaubenssatz mittlerweile zu meinem Vorteil und arbeite damit für den Herrn!

Das war nicht immer so, bevor ich meine Ausbildung zum Individual-psychologischer-systemberaterin begann, studierte ich Theologie.

Mein „nie genug zu sein“ trieb mich an und ich wollte alles von der Picke auf über die theologische Bibellehre lernen. Ich wollte auf jede Frage über den Glauben eine Antwort haben und mich dadurch besser fühlen.

Ja sogar besser als die anderen, die mir diese Fragen stellten!

Was für ein Armutszeugnis.

Aber „hey ich bin noch nicht da wo ich mal sein soll, aber Gott sei dank auch nicht mehr da, wo ich mal war – ich bin auf dem Weg mit Jesus.“

Wissen ist in meiner Wertevorstellung etwas sehr kostbares, denn das Wissen, vor allem über die Wahrheit, macht mich frei!

„…und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“

Johannes 8,32 Luther

Mit dem Wissen das ich habe, kann ich anderen Menschen helfen und meine Berufung von Gott ausleben.

Ich möchte immer mehr helfen also auch immer mehr wissen!

Im Theologiestudium lernte ich viel, aber ein Satz hat mein ganzes Leben verändert! Und der hatte nicht mal was mit dem damaligen Thema der Vorlesung zu tun!

„Wen der Teufel nicht bremsen kann, den treibt er an!“

Was für eine Offenbarung! (Ich glaube bis heute dieser Satz war nur für mich)

Ich war so mit Wissen sammeln beschäftigt, das ich das Chaos in meiner Familie nicht sah, vielleicht sah ich es doch und bin davor weg gelaufen, ins Studium. Ich denke beides ging Hand in Hand.

Nach diesem Satz, beendete ich mein Studium und widmete mich den Dingen die wirklich wichtig waren:

Mein Sohn hatte große Schwierigkeiten in der Schule, mein Vater erkrankte an Krebs und was für mich persönlich das schlimmste war, ich / wir erlitten um etwa dieser Zeit herum unsere erste Fehlgeburt! Ich steckte noch in der Co -Abhängigkeit zu meiner alkoholkranken Mutter, meine Ehe hatte noch nicht das Niveau über das weltliche hinaus erreicht und der Haussegen hin regelmäßig schief!

Ich steckte meine Energie aufgrund meines Leitungs- (Lügen) Prinzips, also lieber in meine Bildung als sie in die emotionale Arbeit in meiner Familie zu investieren.

Und der Teufel klatscht Applaus!

ABER Gott ist genial, er stellte mir einen Menschen, während meiner Ausbildung zum Individual-psychologischen-systemberaterin zu Seite! Meine Arbeitskollegin M. Ein Jahr durfte ich mit ihr gemeinsam Tag für Tag an meinem emotionalen Verständnis arbeiten! Durch sie lernte ich soviel über Beziehungen, emotionalen Geflechten und auch welche Schwierigkeiten sich dadurch ergeben!

In meiner Charakterstruktur ist durch meine destruktive Herkunftsfamilie mein Beziehungsanteil fast nicht ausgeprägt und das was vorhanden war, ist mehr als mangelhaft gewesen und völlig ungesund.

Glaubenssätze wie: „Immer sind die anderen Schuld“, „ Du kannst niemanden trauen“, „Beziehung funktionieren nur wenn du über dem anderen stehst, dann hast du die Kontrolle“ usw. waren dort verborgen!

Und ich konnte all diese Lügen aufdecken und meine Glaubenssätze und mein Verhalten reflektieren und dadurch korrigieren, heute kann ich mich nach und nach immer mehr von der Liebe leiten lassen in diesen Bereichen und dabei authentisch ich sein!

Ich bin Gott so dankbar das er immer wieder Menschen in meiner Leben schickt durch die er an mir wirkt! Oftmals reicht ein einziger Satz aus und die Veränderung in einem kompletten Lebensbereich beginnt!

Ich möchte für Gott ebenso ein Werkzeug sein, durch das er an anderen wirkt, dafür bete ich regelmäßig!

Es erfüllt mich mit Zufriedenheit zu erleben, wie meine Geschichte, meine Erfahrungswerte, meine Erkenntnisse und natürlich mein Wissen anderen Menschen als Hilfe dienen.

Und was das Antreiben betrifft!

Ich gönne mir und meiner Familie regelmäßig Pausen, ich kenne auch meine Energiekurve (Biorhythmus), meine Stärken und Schwächen meiner Charakterstruktur, ich habe mich mit den Dingen die ich nicht kann ausgesöhnt, und Frieden geschlossen.

Die Dinge die ich nicht kann, delegiere ich weiter ohne „Scham und Schande“.

Und konzentriere mich auf meine Stärken und wie ich diese für meine Berufung und in meinem Leben benutzen kann!

Be blessed

Jessica

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