blond, frau, freiheit

 

Dieser Blogartikel ist der Startschuss für die Blogparade#

„was bedeutet es mir, eine Frau zu sein“.

Wenn du Lust hast einen Blogartikel für diese Blogparade zu verfassen kannst du das herzlich gerne tun. Ich freue mich über jeden der mitmachen möchte.

So geht’s:

Blogartikel schreiben und diesen Artikel zu Blogparade verlinken.

Den Link zu deinem Blogartikel in die Kommentare unter diesem Blogartikel posten. Einsendeschluss ist der 08.06.2018!

Ich werden dann alle Blogartikel nochmals zusammenfassen, verlinken und gemeinsam veröffentlichen.

Was bedeutet es mir, eine Frau zu sein?

Als moderne Frau bin ich immer hin und her gerissen zwischen dem weltlichen emanzipierten „Alleskönner“ Frauenbild und den christlichen Werten die uns die Bibel lehrt!

Ich bin 3 fache Mutter, verheiratet, führe mein eigenes Unternehmen und arbeite ständig an neuen Projekten! Ich leite in der Gemeinde eine Gruppe für Frauen, den „Sisterhood“ und schreibe grade an meinem Buch über Gottes Handschrift in meinem Leben!

Das kommt einen doch ziemlich bekannt vor, man findet eine ähnliche Beschreibung in Sprüche 31!

In meinem Workshop „du bist einmalig sei die Frau die du bist“ habe ich zu diesen Versen einen Workteil erarbeitet der sich darauf konzentriert was diese Frau alles beschreibt, Ihre Tugenden!

Bevor diese ganze Aufzählung beginnen steht dort „eine tugendhafte Frau ist KOSTBAR“ also sind wir alle in unserem Ursprung einfach kostbar noch bevor wir etwas getan haben.

In Sprüche 14,1 steht „Kluge Frauen bauen Haus und Familie auf, aber unverständige reißen alles nieder.“

Rechtfertigen diese Bibelverse also die vielfach Belastungen denen wir Frauen ausgesetzt sind?

Hier gibt die Bibel Aufschluss darüber – sie gibt die Reihenfolge vor wie wir Christen leben sollten!

Unsere erste Beziehung die wir pflegen sollten ist die zu Gott !

5. Mose 6,5: „Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.“

Matthäus 6,33 gibt dazu das Versprechen : „trachte zuerst nach dem Reich Gottes und alles andere wird euch hinzugefügt werden“

Also ist es von absoluter Priorität das wir uns Gott öffnen uns an seiner Liebe sättigen, damit wir seine Liebe durch uns fließen lassen können.

Anstatt uns von Aufgaben und Arbeit so zu zuschütten das wir überhaupt keinen Draht mehr zu unseren Gefühlen oder unseren Mitmenschen haben und dadurch auch keine Liebe mehr geben können.

„…aber die Liebe ist die Größte…“ 1.Korinther 13,13

Die zweite Beziehung an der wir arbeiten sollten ist die zu unseren Familien (Ehepartner dann die Kinder und darüber hinaus auch zu unseren Eltern)

Wir finden in dem Epheserbrief 5 die Richtlinien für die Ehe, die über dem weltliche Niveau steht!

Mir persönlich fällt es oft schwer mich meinem Mann unterzuordnen, grade in der Kindererziehung!

Aber wir wissen aus der Pädagogik das es elementar wichtig ist für eine gesunde Entwicklung und Erziehung des Kindes das sich Eltern in der Erziehung und den Werten die sie vermitteln einig sind!

Alles andere führt bei Kindern zu Verunsicherung und damit zu Entwicklungsbedingten Schwierigkeiten- zum Beispiel ständige Machtkämpfe bis hin zur Rebellion .

Somit hat der Feind hierdurch eine Tür gefunden in unseren Familien für Chaos zu sorgen.

Aber auch Themen wie Geld, Gemeindeleben und Zweisamkeit/ Einsamkeit können in unseren Ehen große Wellen schlagen grade wenn wir Frauen immer das letzte Wort haben müssen!

Im Buch der Sprüche 10,19 steht „Wo viele Worte sind, geht es ohne Sünde nicht ab, doch wer die Zunge im Zaum hält, ist klug“.

Wir sollten mehr denken und weniger Reden!

Wenn wir in den ersten beiden Beziehungen siegreich Leben können wir uns der nächsten Beziehung widmen.

Die zu den Christen/ der Gemeinde

Natürlich sollen wir alle Gottes Reich bauen, aber wenn unsere Beziehung zu Gott nicht stimmt, wird die Liebe für unsere Familie und die Gemeinde niemals ausreichen.

Dazu kommt das wir Frauen oft viel zu viel in den Gemeinden an Aufgaben übernehmen! Und dadurch anderes auf der Strecke bleibt.

Das praktizieren einige von uns bis sie sich bei Ärzten oder bei Coaches wie mir, mit einem Burnout vorstellen. Mit dem Sätzen wie: „ich weiß gar nicht genau was los ist, ich habe das Gefühl meine Akkus sind leer, dabei bin ich doch nur Hausfrau und Mutter.“

Das ist immer sehr tragisch denn diese Frauen brennen aus durch ihr „zu viel“ tun für den Herrn, weil sie es aus eigener Kraft tun und nicht aus Gottes überfließender Liebe in ihnen heraus.

Und erst als letzte Beziehung kommt die Beziehung zur Welt!

Hier können wir auch unsere Job, Vereine und Ehrenämter hinein kategorisieren, selbst wenn diese auf unserem Glauben basieren.

Ich sprach vor einiger Zeit mit einer Frau die absolut erschöpft ist, weil sie sich in einem Missionwerk in dem sie tätig war völlig verausgabt hat. Ehrenamtlich!

Eine andere Frau erzählte mir das die Gründung eines christlichen Vereines ihre Ehe aus dem Gleichgewicht brachte.

Bei einer anderen Frau gerieten die Kinder außer Kontrolle als sie nach der Elternzeit wieder in ihren Job zurück ging.

Solche und ähnliche Geschichten höre ich andauernd in meiner coaching Tätigkeit.

Und nach meinem Einwand welche Priorität diese „Aufgaben“ eigentlich haben, kommt immer ein „JA ABER ich MUSS“, „ich KANN nicht anders“ oder „wenn NICHT ICH, wer tut es dann“.

Aus diesen zusammen gestellten Sätzen bildet sich ein Leitsatz der sich gut merken lässt um sich nicht zu viel zu zumuten:

„Ja aber ich muss nicht auch wenn ich kann!“

Ein kleines Beispiel bei dem ich diesem Prinzip angewandt habe:

Eine Frau aus der Gemeinde fragte mich ob ich für eine Veranstaltung für Frauen  einen Kuchen backen könnte (das ist ja nicht mal ein richtiges Ehrenamt, etwas beizusteuern), ich verneinte das mit den Worten. „Nein, ich haben ein Baby.“ (mein Baby war zu dem Zeitpunkt ca 6 Monate alt und ich hatte sie in der Situation auch grade in meiner Trage umgewickelt).

Klar kann ich einen Kuchen backen und klar hätte ich einen mitbringen können.

ABER ich wollte selber zu dieser Veranstaltung als Gast gehen und es mir einfach mal gut gehen lassen ohne auch noch etwas dafür zu tun.

Versteht ihr was ich damit meine?

Ich wollte mich auftanken. Also etwas tun für meine erste Beziehung. Und mich nicht noch stressen einen Kuchen beizusteuern.

Auch haben wir oft Jobs die uns viel abverlangen. Es ist wichtig das du weißt das Gott dich überall gebrauchen will, aber auch hier gilt: „ja aber ich muss nicht, auch wenn ich kann“.

Also übernehme nicht die Aufgaben die nicht in dein Verantwortungsgebiet fallen nur weil du deine Kollegen einen Gefallen tun willst und bei deinem Chef einem guten Eindruck erwecken möchtest, wenn deine Familie dann eine erschöpfte Mutter dafür bekommt!

Denn deine Familie zahlt den Preis für dein Gehalt. Auch wenn das Geld von dem Konto deines Chefs oder deiner Kunden kommt!

Denk mal einen Moment darüber nach ob du dein Leben nach den richtigen Prioritäten lebst. Wenn nicht schau wie du es neu ordnen kannst!

Frau sein bedeutet für mich…

…die Balance zwischen dem eigenen Selbst, der Familie, dem Gemeindeleben und dem Job so gut zu meistern das mir mein Leben Freude bereitet.

…und die Menschen in meinem Umfeld gerne mit mir zusammen sind, weil meine Laune sie nicht vergrault.

…und dabei meinen Wert nicht an dem zu bemessen was ich alles kann und leiste sondern daran das Jesus für mich gestorben ist damit er die Ewigkeit mit mir verbringen kann und das obwohl er mich kennt!

In Sprüche 31 spricht Gott auch ganz gezielt zu dir! In Vers 29 sagt er:

„Du übertriffst sie alle“

Wow.

Wenn Du ein siegreiches Leben führen möchtest und Du Dir in allen Bereichen in Deinem Leben Zufriedenheit und Wachstum wünscht, dann habe ich das passende für Dich! Der siegreich leben online Kongress2018- der online Kongress für Christinnen!